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Home » THE FUTURE OF WORK » Warum die Fünf-Jahres-Lücke in der Rentendebatte zur Zukunftsfrage wird
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Viele Beschäftigte wünschen sich die Rente mit etwa 60 Jahren, rechnen jedoch realistisch mit einem Renteneintritt um die 65. Diese „Fünf-Jahres-Lücke“ steht sinnbildlich für eine der aktuell größten Herausforderungen der deutschen Arbeitswelt: sowohl für Arbeitnehmende als auch Arbeitgeber.

Die Rente wird ab Juli 2026 zwar nach oben angepasst, aber diese reicht nicht, um wachsende Kosten wie etwa Mieten, Krankenkassenbeiträge oder Energiepreise zu decken. Während die Zahl der Rentenbeziehenden steigt, sinkt die der Erwerbstätigen. Laut der aktuellen SD Worx Studie melden bereits 2025 46 % der hiesigen Unternehmen einen Arbeitskräftemangel, Tendenz steigend. Unternehmen und Organisationen kommen nicht daran vorbei spätestens jetzt umzudenken und erfahrene Mitarbeitende länger zu halten und sinnvoll einzusetzen.

Personalisierte Modelle für alle Lebensphasen

Wie können Unternehmen mitarbeiterfreundliche Perspektiven für längere Erwerbsbiografien bieten und diese gleichzeitig mit Erwartungen an Profitabilität und Effizienz vereinbaren? Für HR-Verantwortliche gilt es, Rahmenbedingungen neu zu denken. Strategische Vorteile bieten hierbei personalisierte Arbeitsmodelle inklusive variabler Zusatzleistungen sowie die Integration von KI in HR-Prozessen.

Flexibilität ist in vielen Bereichen längst Grundvoraussetzung für Arbeitgeberattraktivität. Laut SD Worx zählen flexible Arbeitszeiten für 44 % der Beschäftigten zu den wichtigsten Zusatzleistungen; ein klarer Karrierepfad für 39 %. Wer Menschen binden will, muss beides bieten: planbare Flexibilität und sichtbare Entwicklungsperspektiven. Das hat einen klaren Grund: Wer länger arbeitet, verändert Erwartungen und Arbeitsweise. Gesundheit, Wellbeing und Work-Life-Balance rücken nicht nur, aber vor allem im Alter stärker in den Fokus. Hybride Arbeitsmodelle und verbindlichen Rahmenbedingungen schaffen Planbarkeit und Autonomie. Lebensphasenorientierte Zusatzleistungen wie Gesundheitsbudgets, Zusatzurlaub, Sabbaticals oder variierende, betriebliche Altersvorsorge-Pakete erhöhen die Attraktivität eines Arbeitgebers.

KI in HR-Prozessen stärkt Menschen

Gleichzeitig entwickeln sich Technologien und Prozesse in Unternehmen weiter und verlangen von allen Arbeitnehmenden, dass sie Schritt halten. Nicht mehr wegzudenken: Die Integration von KI in HR-Prozesse. Bereits 40 % der deutschen Unternehmen nutzen KI für Recruiting, Personalplanung oder Payroll. In der Personalplanung helfen KI-gestützte Prognosen, faire und gesundheitsorientierte Schichtmodelle zu gestalten. Für die Weiterentwicklung zeigt KI individuelle Lernpfade auf und fördert interne Mobilität – ein wichtiger Hebel, um Arbeitsfähigkeit auch im späteren Erwerbsalter zu sichern. KI bleibt ein Assistenzsystem, entlastet bei Routineaufgaben und lässt die fachlichen Kompetenzen der Mitarbeitenden erst recht zur Geltung kommen. Denn anspruchsvolle Entscheidungen trifft der Mensch.

„Fünf-Jahres-Lücke“: Hebel und Auftrag

Europas Arbeitswelt wird im Jahr 2025 von operativen und existenziellen Kräften geprägt. Für Arbeitgebende ist die „Fünf-Jahres-Lücke“ eine Chance und ein Auftrag an HR, Rahmenbedingungen neu zu gestalten. Wer aufgrund der Rentenlücke weiterarbeitet, kann Erfahrung im Unternehmen weitergeben und zugleich die eigene finanzielle Situation stabilisieren. Personalisierte Arbeitsmodelle und KI-gestützte Prozesse werden zur Basis für Wettbewerbsfähigkeit und gesellschaftliche Stabilität. Unternehmen, die diese beiden Säulen konsequent verbinden, stärken ihre Attraktivität und leisten einen greifbaren Beitrag zur Arbeitswelt von morgen.

SD Worx unterstützt Organisationen auf diesem Weg mit integrierten Lösungen für Payroll, HR und Workforce Management – von Self-Service-Portalen über Echtzeitabrechnungen bis zu verantwortungsvoll eingesetzter KI, die menschliche Arbeit spürbar besser macht.

Weitere Informationen unter:

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