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Home » Business Travel » ARCHITEKTUR für die Zukunft DER BEGEGNUNG
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Direkt neben dem Estrel Berlin wächst mit dem Estrel Tower ein urbanes Ensemble, das Hospitality, Arbeiten, Events und Öffentlichkeit neu miteinander verbindet und damit die veränderten Erwartungen von Geschäftsreisenden erfüllt.

Die Idee für den Estrel Tower begann mit einer Skizze auf einer Serviette – und entwickelte sich zu einem der ambitioniertesten Hospitality- und Eventprojekte Deutschlands. Schon der Bau des Estrel Berlin in Neukölln galt Anfang der 1990er-Jahre als ungewöhnlich: Statt einen klassischen Innenstadtstandort zu wählen, entstand das Estrel in einem von Gewerbe und Industrie geprägten Umfeld und entwickelte daraus ein eigenes Profil. Mit seinem klaren Konzept entwickelte es sich über Jahrzehnte zu einem bedeutenden Standort für Kongresse, Entertainment und Business Events.

Der Estrel Tower ist nun die konsequente Weiterentwicklung dieses Erfolgs. Gefragt sind heute Orte, die Aufenthaltsqualität, Effizienz und Erlebnis verbinden – genau hier setzt der Tower an. Mit 522 Zimmern und Suiten, rund 3.800 Quadratmetern Eventfläche, 9.300 Quadratmetern Coworking-Flächen sowie „Sky Spaces“ für exklusive Meetings in luftiger Höhe entsteht ein Nutzungskonzept, das „Business Travel“ als Teil eines ganzheitlichen Aufenthalts versteht. Verbunden über einen rund 300 Meter langen Tunnel verschmelzen Estrel Berlin und Estrel Tower zu einer vernetzten Infrastruktur mit kurzen Wegen und hoher Flexibilität. Veranstaltungen, Übernachtung, Gastronomie und Entertainment greifen ineinander – ein Alleinstellungsmerkmal, das insbesondere für internationale Kongresse und hybride Formate von großem Vorteil ist.

Architektur als Erlebnisfaktor

Im MICE-Segment wird auch die Architektur zum strategischen Faktor. Veranstalter setzen auf Orte mit Atmosphäre und Identität statt auf standardisierte Flächen. Die Architekten des Estrel Tower, das renommierte Berliner Büro Barkow Leibinger, verstehen das Gebäude nicht nur als Hochhaus, sondern als Teil eines urbanen Ensembles. Je nach Licht und Perspektive verändert die markante Fassade mit rund 22.300 Quadratmetern Glas ihre Wirkung und macht den Tower zu einem sichtbaren Orientierungspunkt in der Skyline Berlins. Auch im Inneren steht die Aufenthaltsqualität im Mittelpunkt: lichtdurchflutete Atrien, offene Aufenthaltsbereiche, Gastronomie, Kunst und eine Skybar mit Panoramablick verbinden Business, Stadtleben und Begegnung. So wird der Estrel Tower zur hybriden Plattform für Arbeit, Austausch und Lifestyle.

Wettbewerbsvorteil Nachhaltigkeit

Parallel zu den sich verändernden Anforderungen von Geschäftsreisenden und Veranstaltern wächst der Druck auf die Branche, nachhaltig zu agieren; Unternehmen verlangen zudem Transparenz in Bezug auf das Einhalten von Nachhaltigkeitsstandards. Von Beginn an wurde der Estrel Tower nach den Kriterien der LEED-Zertifizierung geplant und strebt die höchste Kategorie Platin an.

Im Fokus stehen intelligente Fassadentechnik, energieeffiziente Steuerungssysteme, ressourcenschonende Betriebsprozesse und langlebige Materialien. Bereits während der Bauphase wird konsequent auf Grünstrom gesetzt. Hinzu kommen kurze Wege und effiziente Synergien am Standort – ein Ansatz, der Energie- und Materialeinsatz reduziert und gleichzeitig effiziente Abläufe ermöglicht. Damit steht der Estrel Tower exemplarisch für eine Entwicklung, die das Business-Travel- und MICE-Segment künftig prägen dürfte: Begegnungen werden emotionaler, Aufenthalte ganzheitlicher und Nachhaltigkeit zu einem messbaren Qualitätsmerkmal. Und auch die Architektur ist Teil davon.

ALLES UNTER EINEM DACH: „Menschen suchen wieder echte Begegnungen“


Maxim Streletzki

Geschäftsführer Estrel Tower Berlin

Herr Streletzki, der Estrel Tower soll das Zusammenspiel aus Tagen, Arbeiten, Übernachten und Erleben an einem Ort neu definieren. Wie verändert dieses Konzept konkret die Qualität von MICE-Erlebnissen?

Das Estrel war schon immer mehr als ein klassisches Hotel; bereits seit den 1990er-Jahren verbinden wir Hospitality, Entertainment und Veranstaltungsflächen unter einem Dach. Genau dieser Ansatz hat uns geprägt und macht uns bis heute besonders. Mit dem Estrel Tower entwickeln wir dieses Konzept weiter, allerdings angepasst an die Anforderungen und Bedürfnisse von heute. Inhalte lassen sich digital teilen und Meetings online durchführen – was jedoch nicht digital ersetzbar ist, sind persönliche Begegnungen und emotionale Erlebnisse. Genau dafür schaffen wir Räume. Gerade internationale Gäste erwarten heute mehr als funktionierende Konferenztechnik: Sie suchen inspirierende Orte, kurze Wege, Aufenthaltsqualität und ein Umfeld, das Austausch fördert. Der Tower wird genau dieses Gesamterlebnis bieten.

Welche neuen Formate werden im Estrel Tower möglich?

Die großen Hallen bleiben weiterhin im Bestand des Estrel Berlin. Der Tower ergänzt das Angebot um sehr hochwertige und flexible Flächen. Dort entstehen Räume für exklusive Konferenzen, Executive Meetings oder hybride Formate mit besonderem Erlebnischarakter. Gleichzeitig können wir Veranstaltungen im Tower sehr individuell inszenieren. Vor allem die oberen Etagen mit ihren spektakulären Ausblicken über Berlin schaffen Erlebnisse. Uns geht es darum, Räume zu entwickeln, die im Gedächtnis bleiben und den passenden Rahmen für wichtige Gespräche oder strategische Entscheidungen liefern.

Sie bieten im Estrel Tower emotionale und immersive Erlebnisse, die über klassische Meetings hinausgehen?

Ja. Wir beobachten, dass Veranstaltungen immer interaktiver werden. Das klassische Frontalformat verliert an Bedeutung, Menschen möchten erleben, entdecken und sich austauschen. Deshalb denken wir moderne Veranstaltungen ganzheitlich und integrieren im Tower beispielsweise Kunst und Kultur mit einer eigenen Galerie. Gleichzeitig holen wir bewusst externe Partner für Gastronomie- und Hospitality-Konzepte ins Haus, um eine einzigartige Atmosphäre zu schaffen. Wir wollen nicht das typische Hotelgefühl erzeugen, sondern einen urbanen Ort mit eigener Identität. Gerade diese Mischung aus Business, Kultur und Stadtleben macht MICE-Erlebnisse heute relevant.

Durch die enge Verzahnung mit dem bestehenden Estrel Berlin und dem Convention Center entsteht ein skalierbares Event-Ökosystem. Welche Vorteile ergeben sich daraus speziell für mehrtägige oder hybride Formate?

Unsere große Stärke ist die Flexibilität. Wir können Veranstaltungen von 50 bis zu 15.000 Personen abbilden und dabei unterschiedlichste Anforderungen bedienen, vom mehrgängigen Dinner bis zur internationalen Konferenz. Gleichzeitig verfügen wir über eine komplette Infrastruktur aus Technik, Catering, Logistik und Hotelbetrieb. Das alles aus einer Hand anbieten zu können, ist für Veranstalter ein großes Plus. Unternehmen hinterfragen heute sehr genau, welche Events wirklich relevant sind; sie erwarten ein hochwertiges Erlebnis und effiziente Abläufe. Genau das können wir bieten.

Welche Rolle spielen Architektur und Design für die Wahrnehmung von Events?

Eine sehr große. Räume beeinflussen unmittelbar, wie Menschen kommunizieren und wie lange ihnen eine Veranstaltung in Erinnerung bleibt. Der Tower wird deshalb nicht nur funktional sein, sondern Atmosphäre schaffen. Wir gestalten Orte, die Begegnungen fördern und einen emotionalen Mehrwert bieten. Denn wenn Gäste heute bewusst reisen, dann muss sich dieser Aufwand auch lohnen. Architektur, Ausblick und Aufenthaltsqualität sind ein wichtiger Bestandteil des Gesamterlebnisses.

Auch Nachhaltigkeit ist im MICE-Segment ein Entscheidungskriterium. Welche Rolle spielt dabei die von Ihnen angestrebte LEED-Platin-Zertifizierung?

Besonders internationale Unternehmen und Verbände fragen sehr detailliert nach, welche Nachhaltigkeitsmaßnahmen umgesetzt werden, und wir haben den Tower von Beginn an nach hohen Nachhaltigkeitsstandards geplant. Die LEED-Platin-Zertifizierung umfasst dabei nicht nur Energieeffizienz, sondern auch Themen wie Materialeinsatz, Abfallmanagement, Begrünung oder nachhaltige Infrastruktur. Gleichzeitig sehen wir Nachhaltigkeit auch operativ: kurze Wege, integrierte Services und ein Veranstaltungsbetrieb ohne permanente externe Logistik sind sehr ressourcenschonend. Das „Alles unter einem Dach“-Prinzip war schon immer Teil unserer Philosophie.

Welche Rolle kann der Estrel Tower künftig für Berlin als internationale MICE-Destination spielen?

Berlin hat enormes Potenzial als internationale Kongress- und Eventdestination. Gleichzeitig steht die Stadt im Wettbewerb mit Metropolen wie Barcelona, Wien oder Kopenhagen. Unser Ziel ist es, mit dem Estrel Tower einen Ort zu schaffen, der auch Ansprüchen auf höchstem Niveau gerecht wird. Die Kombination aus Infrastruktur, Größe, Erlebnisqualität und guter Erreichbarkeit ist in dieser Form außergewöhnlich. Wenn wir dadurch neue Veranstaltungen nach Berlin holen und die Stadt stärker auf die globale MICE-Landkarte bringen können, wäre das ein großer Erfolg – nicht nur für uns, sondern für den Standort insgesamt.

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