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Home » Business Travel » Mitarbeitermobilität als Benefit: ZENTRAL STEUERN, KOSTEN SENKEN
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Hybride Arbeitsmodelle, steigender Kostendruck und der Wunsch nach mehr Flexibilität in Sachen Mitarbeitermobilität stellen Unternehmen vor neue Herausforderungen. Wie können Arbeitgeber Mobilitätsangebote effizient bündeln und gleichzeitig die Attraktivität als Arbeitgeber steigern?


Kilian Kärgel

Bereichsleiter Connected Mobility bei DB

Herr Kärgel, viele Unternehmen bieten ihren Mitarbeitenden bereits Mobilitätsleistungen wie Dienstwagen, Jobticket oder Dienstrad an. Warum reichen diese Modelle heute nicht mehr aus?

Einzelne Mobilitätsangebote passen immer weniger zur heutigen Arbeitswelt; Arbeitsmodelle, Wohnsituationen und Mobilitätsbedürfnisse haben sich in den vergangenen Jahren stark verändert. Mitarbeitende bewegen sich heute zwischen Homeoffice, Unternehmensstandorten und Kundenterminen, sie erwarten mehr Flexibilität und Wahlfreiheit statt starrer Standardlösungen. Gleichzeitig müssen Unternehmen den Überblick behalten. Genau hier setzen wir an: Mitarbeitende wählen die Mobilitätsangebote, die zu ihrem Alltag passen, während Unternehmen alles zentral über eine Plattform steuern.

Bonvoyo positioniert sich als zentrale Plattform für Mitarbeitermobilität. Welche Vorteile entstehen für Unternehmen durch diesen Ansatz?

Der größte Vorteil ist die Reduzierung des Verwaltungsaufwands. In vielen Unternehmen sind Mobilitätsangebote über unterschiedliche Anbieter, Verträge und Abrechnungssysteme verteilt. Bonvoyo vereint alle Mobilitätsangebote eines Unternehmens auf einer Plattform: vom Deutschlandticket über das Jobticket bis zum Dienstrad. So werden Verwaltungsaufwände reduziert und Mobilitätsleistungen effizient gesteuert. Das schafft Transparenz, reduziert Schnittstellen und senkt die Verwaltungskosten deutlich.

Wie verändern hybride Arbeitsmodelle die Anforderungen an betriebliche Mobilität?

Die Arbeitswelt ist deutlich flexibler geworden. Mitarbeitende pendeln heute nicht mehr ausschließlich zwischen Wohnung und Büro, sie arbeiten im Homeoffice, an verschiedenen Unternehmensstandorten oder sind direkt bei Kunden vor Ort. Entsprechend unterschiedlich sind die Mobilitätsanforderungen. Mal ist die Bahn die beste Lösung, mal ein Mietwagen, ein Sharing-Angebot oder die Kombination verschiedener Verkehrsmittel. Unternehmen müssen diese Flexibilität ermöglichen, ohne zusätzliche Komplexität zu schaffen. Genau hier setzt Bonvoyo an. 

Spielt Mobilität nach wie vor im Wettbewerb um Fachkräfte eine Rolle? 

Der Arbeitsmarkt hat sich verändert. Unternehmen achten stärker auf Effizienz und Kostenbewusstsein, müssen aber gleichzeitig attraktiv für Mitarbeitende bleiben. Mobilitätsangebote können hier einen wichtigen Beitrag leisten. Besonders für Beschäftigte im gewerblichen Bereich oder im Handel stellt ein arbeitgeberfinanziertes Mobilitätsbudget einen echten finanziellen Mehrwert dar. Es unterstützt den Alltag unmittelbar und wird deshalb häufig als besonders wertvoll wahrgenommen. Für Unternehmen entsteht daraus ein Benefit, der sowohl die Mitarbeiterbindung als auch die Arbeitgeberattraktivität stärkt. 

Auch Nachhaltigkeit bleibt ein wichtiges Thema. Welchen Beitrag kann eine integrierte Mobilitätsstrategie zu ESG-Zielen leisten?

Angesichts des hohen wirtschaftlichen Drucks stehen für viele Unternehmen derzeit vor allem Effizienz und Kostenkontrolle im Vordergrund. Dennoch gewinnt die ESG-Berichterstattung insbesondere bei größeren Organisationen zunehmend an Bedeutung. Mobilität ist dabei ein relevanter Faktor. Wer Mitarbeitende gezielt bei der Nutzung nachhaltiger Verkehrsmittel unterstützt, kann CO₂-Emissionen reduzieren und trägt dazu bei, die ESG-Ziele zu erreichen. Gleichzeitig beobachten wir, dass Unternehmen verstärkt nach Alternativen zur klassischen Firmenwagenstrategie suchen, etwa durch Downsizing oder den gezielten Einsatz von Mobilitätsbudgets. 

Wie sehen Sie die Zukunft der Mitarbeitermobilität?

Flexibilität wird weiter an Bedeutung gewinnen. Deshalb engagieren wir uns gemeinsam mit der Technischen Universität München und der Landeshauptstadt München im Forschungsprojekt MCube. Dort untersuchen wir, wie sich Mobilität vom Auto hin zu öffentlichen Verkehrsmitteln verlagern lässt und welchen Beitrag Mobilitätsbudgets dazu leisten können. Ziel ist es, Unternehmen datenbasiert dabei zu unterstützen, Mobilität effizient, attraktiv und nachhaltig zu gestalten.

Welche Innovationen treiben diese Entwicklung aktuell voran?

Eine zentrale Innovation ist Bonvoyo als Zahlart. Im Gegensatz zu klassischen Mobilitätsbudgets, die häufig auf nachträglicher Erstattung und Belegverwaltung basieren, funktioniert Bonvoyo als echte Zahlungsmethode direkt in den Mobilitätsangeboten. Mitarbeitende wählen Bonvoyo beim Bezahlen aus und nutzen ihr arbeitgeberfinanziertes Mobilitätsbudget unmittelbar – ohne Vorfinanzierung, Belegscan oder manuellen Abrechnungsprozess. Damit schafft Bonvoyo eine neue Form der Mitarbeitermobilität: einfach nutzbar für Beschäftigte, automatisiert steuerbar für Unternehmen und direkt integriert bei Mobilitätsanbietern.

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