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Freiburg ist eine attraktive und dynamische Wirtschaftsregion im Dreiländereck Deutschland – Frankreich – Schweiz, die sich durch eine breit gefächerte Bildungs-, Forschungs-, und mittelständische Firmenlandschaft auszeichnet. Dieses konzentrierte Know-how führt dazu, dass Freiburg in den Bereichen „Cleantech“ sowie „Health und Life Sciences“ von einer hohen Zahl von Ausgründungen profitieren kann. Auch Start-ups im Bereich „Künstliche Intelligenz“ sind auf dem Vormarsch.

Wer Platz für seine unternehmerischen Ideen und die nötige Unterstützung sucht, der findet mit der Gründungsinitiative „Startinsland“ für die Region Freiburg eine neue Anlaufstelle: Durch Zusammenschluss vieler Akteure und Institutionen, bietet die Plattform gebündelte Antworten auf viele Fragen der Gründerszene in Freiburg und jungen Unternehmerinnen und Unternehmern mehr Transparenz im Dschungel der Möglichkeiten.

Getragen und vorangetrieben wird die regionale Gründungsinitiative gemeinsam von der Industrie- und Handelskammer Südlicher Oberrhein, der Handwerkskammer Freiburg, der Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau, der Volksbank Freiburg, dem Gründerbüro der Universität Freiburg, den beiden Start-up BW Acceleratoren in der Region, dem „Smart Green“ Accelerator in Freiburg und dem „Baden Campus“ in Breisach am Rhein sowie den Wirtschaftsförderungen von Stadt und Region Freiburg, FWTM und WRF. Gemeinsames Ziel ist, das Thema „Gründen & Nachfolge“ weiter zu bündeln und eine transparentere Darstellung in der Außenwahrnehmung zu erreichen.

Freiburg hat viel zu bieten. Auf beiden Seiten.

Die Universität ist ein treibender Motor, wenn es darum geht, innovative Start-ups und Spin-offs hervorzubringen. Das Team des Gründerbüros hat in den vergangenen 20 Jahren über 750 potenzielle Gründungsvorhaben beraten und begleitet – darunter viele Start-ups der ersten Stunde. Rund ein Drittel dieser Vorhaben führten zu Firmengründungen, von denen drei Viertel noch am Markt tätig sind. Neben der Albert-Ludwigs-Universität mit rund 24.000 Studierenden, dem Universitätsklinikum Freiburg mit 12.000 Mitarbeitenden, 30 wissenschaftlichen Zentren, 5 Fraunhofer Institute, 2 Max-Plank-Institute und insgesamt 5 Hochschulen, ergänzen seit drei Jahren auch zwei Start-up BW Landesacceleratoren das Angebot für Start-ups und Gründungen, die angehende Unternehmer_innen gezielt und passgenau beraten können.

Der „Smart Green“ Accelerator beschleunigt Start-ups, die den Fokus auf der Green Energy und Green Industry haben, in allen Phasen – auch beim Aufbau von Kooperationen mit Unternehmenspartnern. Der „BadenCampus“ Accelerator adressiert das Gebiet der Mikrosystemtechnik – jedoch mit einer mehr auf den Bereich Smart Industry & Mess- und Regeltechnik sowie Smart City & Energy-Themen ausgerichteten Fokussierung, die um Medizintechnik, einschließlich Diagnostik, Behandlung & Digital Health ergänzt wird. Zusätzlich dazu bietet Freiburg auch sozial-ökologischen Gründer_Innen eine Heimat, die mit ihrem Start-up einen Fokus auf unterschiedliche soziale Herausforderungen legen oder mit ihrem Wirken auf das Erreichen der Sustainable Development Goals abzielen. Das „Social Innovation Lab“ bietet hierbei die ideale Unterstützung für Förderungen, Coaching und Zugang zu einem überregionalen Netzwerk.

Startinsland – Gründungsinitiative Region Freiburg

Als Landingpage für das regionale Start-up BW Ökosystem Freiburg richtet sich „Startinsland“ gezielt an Gründungswillige und Start-ups sowie an potenzielle Nachfolger und Freiberufler. Diese finden auf der Seite zahlreiche Informationen und Angebote, wie zum Beispiel Beratung, Finanzierung, Räumlichkeiten, News oder Events. Damit interessierte Nutzer darüber hinaus mit wenigen Klicks die für ihr Vorhaben richtigen Ansprechpartner im Rahmen der Gründungsförderung finden, gibt es gezielte Weiterleitungen zu den ausführlicheren Inhalten der entsprechenden Partner und deren Ansprechpersonen. Auf „Startinsland“ wird Start-ups und Spin-offs aus Freiburg und der Region auch die Möglichkeit gegeben, sich in einem Kurzprofil vorzustellen.

FWTM-Geschäftsführerin Hanna Böhme freut sich, dass es der FWTM mit ihren institutionellen Partnern gelungen ist, ein regionales Schaufenster als zentralen Ankerpunkt zu schaffen: „’Startinsland‘ bietet Startern und Machern eine gute Ausgangs- und Orientierungsbasis für den Einstieg und Ausblick rund um das Thema ‚Gründen und Nachfolge‘ in der Region.Der von der Albert-Ludwigs-Universität bereits im Zuge des gleichnamigen Businessplanwettbewerbs eingeführte Name ‚Startinsland‘ schafft dabei nicht nur eine Assoziation mit dem Freiburger Hausberg und spiegelt Regionalität und Bodenständigkeit wider, sondern steht auch ganz bewusst für den Aufbruch zu einem neuen Ziel auf einem Pfad, der für viele mehr oder weniger unbekanntes Terrain ist.“ Mit der Landingpage als zentrale Navigationshilfe wollen die Initiatoren des Projekts daher vermitteln, dass dieser Weg in der Gründungsregion Freiburg durch zahlreiche verlässliche Partner mit viel Erfahrung und Know-how zu spezifischen Gründungsthemen unterstützt wird, eingebettet in eine vitale Gründungslandschaft.

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Bertram Wildenauer, Gründer von Meisterwerk im Interview über die Anfangsphase des Gründens.

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Bertram Wildenauer- CEO
William Clifford Birtwell lll- CTO
Nick Sonnenberg- CPO

Ihr habt die „meisterwerk“-App entwickelt. Was steht dahinter und wie kam es zu dieser Geschäftsidee?

Meisterwerk ist ein digitales Tool für die effiziente Planung von Aufträgen und Mitarbeiter für Handwerksbetriebe. Wir Gründer waren damals Arbeitskollegen in einer digitalen Agentur und sind beim Feierabendbier ins Gespräch gekommen. Wir haben, beruflich betrachtet, einen handwerklichen Hintergrund und kennen aus eigener Erfahrung, wie unkoordiniert und analog die Branche aufgestellt ist.

Der Traum eines eigenen Unternehmens steckte also schon immer in dir?

Der Wunsch nach der Selbstständigkeit ist in der Zeit als Angestellter in Agenturen und bei digitalen Produkt-Dienstleistern stetig gewachsen. Wir waren damals immer dafür verantwortlich Lösungen für die Kunden zu entwerfen und gleichzeitig deren Wünsche und Ziele zu erfüllen. Diese haben aber selten mit den Bedürfnissen der Endnutzern übereingestimmt. Das führte am Ende oft dazu, dass die digitalen Produkte nicht gekauft oder benutzt wurden. Dadurch kam der Drang ein digitales Produkt mit wirklichem Mehrwert und Nutzen zu entwickeln, was uns schließlich dazu führte, ein eigenes Unternehmen zu gründen.

Was sind die wichtigsten Punkte, die man bei seinem Gründerteam beachten muss?

Zu uns Gründern, Nick Sonnenberg und Bertram Wildenauer, kam Anfang dieses Jahres William Birtwell als Chief Technology Officer (CTO) und technischer Mitgründer hinzu. Es ist wichtig, die für das jeweiligen business-relevanten Kernkompetenzen im Idealfall komplementär im Gründerteam zu haben. Die Vollständigkeit des Gründerteams sollte am Anfang oberste Priorität haben, damit das notwendige Wissen intern gegeben ist, man vom Start weg Fortschritt machen kann und später beim Fundraising keine Probleme bekommt, was für Investoren sehr wichtig ist. Auf persönlicher Seite sehe ich das Zwischenmenschliche sogar als einer der wichtigsten Punkte. Um ein Unternehmen aufzubauen und auch mal größere Herausforderungen meistern zu können, muss es schon passen und “klicken” zwischen den Gründern.

Welche „Geheim“-Tipps habt ihr für zukünftige Gründer, um erste Kunden zu gewinnen und ihr Start-Up ins Rollen bringen können?

Es kommt natürlich sehr auf das jeweilige Business an, mit welchem Sales- oder Marketingkanal man anfängt. Erfahrungswerte von Personen in diesem oder ähnlichen Bereichen sind sehr hilfreich. Generell gilt, keine Scheu vor Kundenkontakt zu haben, proaktiv auf diese zuzugehen und auszuprobieren, was funktioniert. Ganz am Anfang ist es dabei auch in Ordnung, manuelle und nicht skalierende Wege zu gehen (siehe “do things that don’t scale”). Auch sehr erfolgreiche Startups, wie Airbnb und Stripe, sind am Anfang Türklinken putzen gegangen, um ihre ersten Kunden zu gewinnen. Ganz nach diesem Motto sind wir anfangs zum Beispiel auf Baustellen gegangen und haben Handwerker auf der Straße angesprochen, um schnellen Zugang zum Entscheider zu bekommen. Diese Kunden gilt es dann gut zu pflegen. Anfangs hat man oft die Herausforderung, dass das Produkt noch nicht zu 100 Prozent vollständig ist oder die Funktionen fehlen. Genau diese Kunden sind es, die helfen ein starkes Feedback für das Produkt und den Service zu bekommen und um dann folgend Investoren zu überzeugen.

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