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Geschäftliche Risiken: Früh erkennen, rechtzeitig handeln

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Foto: NEUMANN UND RODTMANN/CORBIS VIA GETTY IMAGES
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Roland Wedding

Mitglied der Geschäftsleitung, Verband der Vereine Creditreform e.V.

Die Corona-Pandemie und ihre Folgen für die Wirtschaft sind noch lange nicht überwunden.
Nach Lockdown und Schließungen müssen viele deutsche Unternehmen wieder auf Kurs kommen und dabei einige Hürden nehmen. Wie sich Unternehmer aktuell aufstellen können, um die Krise zu meistern, und welche Tipps dabei helfen, lesen Sie hier.

Kunden genauer prüfen

War es bereits vor der Corona-Krise wichtig, gut über seine Geschäftspartner im Bilde zu sein, ist das jetzt unerlässlich: Die Hilfsmaßnahmen der Bundesregierung haben vielen Unternehmen ermöglicht, vorerst liquide zu bleiben. Zugleich ist es aber schwieriger, die tatsächliche finanzielle Lage von Geschäftspartnern einzuschätzen. Hilfestellung geben hier etwa Bonitätsauskünfte und Monitoring-Lösungen, mit denen Sie Ihr eigenes Kunden- und Lieferantenportfolio genau überwachen und risikoreiche Geschäftsbeziehungen erkennen können.

Bonität im Blick behalten

Wer einen Hilfskredit bei seiner Hausbank beantragen möchte, muss nachweisen, dass er nicht schon vor der Corona-Krise wirtschaftliche Schwierigkeiten hatte. Zu diesem Zweck stellt Creditreform Unternehmern online einen kostenfreien Bonitätsnachweis zur Verfügung, den Sie beim Kreditgespräch vorlegen können. Wenn Sie zudem Ihre aktuelle Bonität dauerhaft im Blick behalten möchten, können Sie auch eine Selbstauskunft für Firmen beantragen. So wissen Sie jederzeit, wie Ihre Zahlungsfähigkeit bewertet wird und können Ihre Position am Markt stärken.


Maßnahmen ergreifen

Wichtig sind auch eine gut organisierte Buchhaltung und ein konsequentes Mahnwesen. Zahlen Ihre Kunden nicht, sollten Sie unverzüglich handeln, um nicht selbst in finanzielle Schieflage zu geraten. Professionelle Inkassoanbieter können Sie dabei mit verschiedenen Services unterstützen, um offene Rechnungen erfolgreich einzufordern. Einen Schutz vor Zahlungsausfällen und eine Absicherung der Lieferketten bietet unter Umständen auch eine Warenkreditversicherung.

Insolvenz als Chance

Die Insolvenzantragspflicht für überschuldete Unternehmen wurde zwar zunächst bis Ende 2020 ausgesetzt. Dennoch lohnt es sich auch für geschwächte Unternehmen, über ein Insolvenzverfahren nachzudenken. Denn das Insolvenzrecht zielt zunächst auf eine Sanierung, weniger auf eine Zerschlagung des Unternehmens ab. Dazu gibt es Instrumente wie etwa das Insolvenzgeld, eine mögliche Anpassung von Leasing- und Finanzierungskosten oder besondere Kündigungs- und Rücktrittsregelungen.

Geschäft wieder in Schwung bringen

Nicht nur mit staatlicher Hilfe können Unternehmen ihr Geschäft wiederbeleben, sondern auch mit eigenen Maßnahmen:

1. Überblick behalten

  • Forderungsmanagement optimieren Bonität von Geschäftspartnern im Auge behalten.
  • Eigene Bonität kennen.

2. Kosten reduzieren

  • Check: Welche Ausgaben und Investitionen sind aktuell verzichtbar?
  • Leasingverträge prüfen Verbindlichkeiten abbauen.

3. Spielräume schaffen

  • Stundung von Zahlungen bei Steuern oder Miete Zeitweiser Verzicht auf Bonusleistungen der Mitarbeiter.
  • Mit Lieferanten verlängerte Zahlungsziele vereinbaren.

Kontakt

Verband der Vereine Creditreform e.V.
Hellersbergstraße 12
41460 Neuss
E-Mail: [email protected]
Web: www.creditreform.de

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