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Im Interview erklärt Dr. Olaf Zeitnitz, welche Vorteile die digitale Vermögensverwaltung bringt und wie ein sogenannter Robo Advisor Geld investiert.

Dr. Olaf Zeitnitz

Gründer und Geschäftsführer von VisualVest, Tochterunternehmen von Union Investment

Dr. Zeitnitz, was bedeutet digitale Vermögensverwaltung?

Im Unterschied zur klassischen Vermögensverwaltung laufen sämtliche Prozesse digital und automatisiert ab: Von der Zusammenstellung einer passenden Geldanlage über die Depoteröffnung bis hin zur Anpassung der Sparraten. Wie bei der klassischen Vermögensverwaltung auch stellen wir als Robo Advisor für Anleger:innen eine passende  Geldanlage zusammen. Wir überwachen diese und nehmen auch Anpassungen vor, wenn zum Beispiel Marktveränderungen das nötig machen. Bei unseren Investments handelt es sich um breit gestreute Portfolios aus ETFs oder nachhaltigen Fonds.

Was sind die Vorteile der digitalen Vermögensverwaltung?

Durch die Digitalisierung ist sie in erster Linie kostengünstiger und flexibler. Anleger:innen können jederzeit einen Anlagevorschlag erhalten, das Investment eröffnen, auf Geld zugreifen und Sparraten anpassen. Bei VisualVest geht das alles auch einfach per Smartphone-App. Über die App können Anleger:innen auch immer auf ihren Kontostand zugreifen und sehen, in welche Vermögenswerte sie investieren.

Wie muss man sich die Zusammenarbeit von Mensch und  Robo vorstellen?

Hinter einem Robo Advisor stehen auch Experten aus Fleisch und Blut, die die Anlagestrategien zusammenstellen und optimieren. Bei VisualVest können wir dabei auf die jahrzehntelange Erfahrung der Portfolio-Management-Expert:innen von Union Investment setzen, deren 100-prozentige Tochter wir sind. Bei Fragen erreicht die:der Anleger:in selbstverständlich auch unseren menschlichen Kundenservice.

Warum sollten Anleger:innen auch in unsicheren Zeiten auf digitale Vermögensverwaltung setzen?

Unsichere Zeiten für Wirtschaft und Börse, wie aktuell während der Corona-Pandemie, wird es immer wieder geben. Anleger:innen profitieren dann auf zweierlei Weise von unserer digitalen Vermögensverwaltung: Zum einen behalten unsere Experten die Märkte im Blick und passen die Investments an, falls sich langfristige Marktveränderungen andeuten. Zum anderen streuen wir die Geldanlage breit: Bei VisualVest investieren wir in bis zu acht Anlageklassen weltweit und reduzieren so das Investitionsrisiko unserer Anleger. So können Verluste einer Anlageklasse durch die Gewinne einer anderen ausgeglichen werden. In Krisenzeiten können Anleger:innen mit nachhaltigen Investments übrigens besser aufgestellt sein. Sie waren zum Beispiel auch Anfang 2020 weniger stark von den Kurseinbrüchen durch die Pandemie betroffen.

Wie finden Anleger:innen den richtigen Robo Advisor für ihre Geldanlage?

Ein paar harte Kriterien sollten geprüft werden: Wer steckt hinter dem Robo und wie viel Erfahrung hat der Anbieter? Auch die Kosten sollten Anleger:innen im Blick haben, denn da gibt es auch unter Robos große Unterschiede. Hierzu zählen insbesondere die Servicegebühr und „versteckte“ Kosten wie Ausgabeaufschläge. Darüber hinaus sind Bewertungen anderer Anleger:innen und Testurteile von namhaften Instituten oder Fachmagazinen bei der Auswahl sehr hilfreich. Am Ende muss aber auch das Bauchgefühl stimmen: Möchte ich dem Anbieter mein Geld anvertrauen? Wer unsicher ist, kann auch erstmal mit kleinen Sparrarten ab 25 Euro pro Monat oder einer Einmaleinlage ab 500 Euro starten. Auf unserer Website können sich Anleger:innen jederzeit kostenlos und unverbindlich einen passenden Anlagevorschlag erstellen lassen.

Risikohinweis: Die Geldanlage in Fonds ist mit Risiken verbunden, die zu einem Verlust Ihres eingesetzten Kapitals führen können. Historische Werte oder Prognosen geben keine Garantie für die zukünftige Wertentwicklung. Bitte machen Sie sich deshalb mit unseren Risikohinweisen vertraut: visualvest.de/risikohinweise.

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Der hohen Nachfrage in den Städten steht an zahlreichen Stellen weiterhin ein zu geringes Wohnungsangebot gegenüber.

Der Immobilienwirtschaft kommt die Aufgabe zu, jene Lösungen zu entwickeln, die zur Befriedigung dieser Nachfrage beitragen. Allerdings braucht sie die passenden Instrumente, um das Credo „Bauen, bauen, bauen“ in die Tat umsetzen zu können. In den vergangenen Jahren hat die Branche jedoch zahlreiche Eingriffe erleben müssen, die allesamt lediglich zur Verunsicherung von Investoren, aber keinesfalls zur Verbesserung der angespannten Immobilienmärkte beigetragen haben.

Insbesondere im Bereich der Klimaschutzpolitik wurden der Immobilienwirtschaft Steine in den Weg gelegt. Die Energieeinsparverordnung 2016 stellt für mehrere Nutzungsarten der Immobilienwirtschaft bereits die Grenze des heute technisch Möglichen dar. Allein sie hat zu einer Verteuerung von durchschnittlich acht Prozent im Wohnungssektor geführt. Die Einsparergebnisse dagegen sind zu gering, als dass sie diesen Eingriff rechtfertigen. Es ist nur folgerichtig, dass die aktuelle Bundesregierung von einer weiteren Verschärfung der EnEV absieht. Die Verbesserung der Ökobilanz kann nur durch wirtschaftlich sinnvolle, flexible und technologieoffene Maßnahmen erreicht werden.

Die ständige Erhöhung der Grunderwerbsteuer durch die Länder ist ein weiteres Hindernis bei der Schaffung von bezahlbarem Wohnraum. Der Immobilien- und Baulanderwerb wird spürbar teurer und rückt damit – in Kombination mit steigenden Preisen und weiteren Erwerbsnebenkosten – für viele Investitionswillige in weite Ferne. In den vergangenen zehn Jahren haben 14 von 16 Bundesländern den Grunderwerbsteuersatz von ursprünglich 3,5 auf bis zu 6,5 Prozent angehoben. Wir müssen es schaffen, dass die Steuersätze der Länder wieder auf ein gesundes Maß zurückgedreht werden.

Statt über eine weitere Verschärfung der Mietpreisbremse zu diskutieren, die ihr ursprüngliches Ziel verfehlt hat, sollte sich die Politik auf die wesentlichen Faktoren konzentrieren, um den Neubau anzukurbeln: Beschleunigung von Baugenehmigungs- und Planungsverfahren sowie mitunter sehr langwierigen Grundstücksvergaben. Kommunen brauchen dafür neues Personal, das den zusätzlichen Aufwand stemmen kann.

Zudem gibt es nach wie vor keine einheitlich verbindliche Musterbauordnung in der Bundesrepublik und unterschiedliche Richtlinien für den geförderten Wohnungsbau. Das serielle Planen und Bauen und die stetige Schaffung von neuen Immobilien werden hierdurch ausgebremst. Jede regionale Umplanung von Projekten führt zu steigenden Kosten. Eine bundesweit einheitliche Planung könnte die serielle Bauweise im Wohnungssegment somit erheblich erleichtern.

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