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Greentech und Nachhaltigkeit auf der Überholspur

Fotos: GREENTECH FESTIVAL

Mobilität ist ihre Herkunft, Nachhaltigkeit ihr Antrieb und das GREENTECH FESTIVAL ihre gemeinsame Innovation. Sven Krüger, Nico Rosberg und Marco Voigt sind Unternehmer und Visionäre, die in grüne Startups und Ideen investieren. Im Interview verraten Nico und Marco uns, wie die drei gemeinsam ein Festival für Nachhaltigkeit ins Leben riefen und worauf es ankommt, damit Startups erfolgreich und nachhaltig werden.

Wie entstand die Idee hinter dem GREENTECH FESTIVAL?

Marco: Der Grundstein der Idee entstand bereits 2008 gemeinsam mit Sven Krüger, als wir den GREEN AWARD ins Leben gerufen haben. Als wir Nico dann vor zwei Jahren als Entrepreneur of the Year ausgezeichnet haben, lernten wir uns besser kennen und uns kam die Idee, ein Konzept, das wir in ähnlicher Form 2011 bereits einmalig umgesetzt hatten, neu aufleben zu lassen. 

Nico: Ich war nach meinem Ausstieg aus der Formel 1 auf der Suche nach spannenden Innovationen im Bereich Mobilität und habe mir unter anderem auch die CES in Las Vegas angesehen. Es gab dort unzählige tolle grüne Ideen und ich fragte mich unweigerlich, warum wir die nicht in Europa ausstellen und das Thema mehr in den Vordergrund stellen. Die Zeit war reif dazu und so entstand das GREENTECH FESTIVAL. 

Was macht die Besonderheit des Festivals aus?

Marco: Wir wollen Themen miteinander so vernetzen, dass die Menschen Spaß daran haben, und sie nicht mit dem klassischen Verbotsdenken konfrontieren. Es ist ein ganzheitlicher Ansatz, der vom Startup bis zum Konzern jeden mitnehmen will. Wir wollen die Leute, die Lust und Spaß an Veränderung haben, zusammenbringen. 

Nico: Ich denke, es ist die Art, wie wir das Thema grüne Innovation angehen. Wie Marco auch schon gesagt hat, geht es nicht primär um Verzicht, sondern darum, die Nachfrage und das Interesse an alternativen Produkten und Dienstleistungen zu steigern. Aber auch darum, das Verständnis dafür zu fördern, warum wertebasierte Unternehmen wichtig sind und wie wir unsere Wirtschaft neu denken können. 

Wie entscheidet ihr, ob ein Startup oder eine Investmentmöglichkeit für euch infrage kommt?

Marco: Für mich ist das Team wichtig: Wer steckt hinter dem Unternehmen? Welche Erfahrungen bringen sie mit, brennen sie für ihr Thema? Und vor allem: Verstehen sie, was es heißt, Unternehmer zu sein? Dabei fallen die meisten schon aus. Außerdem muss geprüft werden: Gibt es überhaupt ein USP oder einen schlagbaren Konkurrenten?

Nico: Ich stimme Marco zu, die Gründer hinter einer Idee sind immer ausschlaggebend für den Erfolg. Die Leidenschaft der Macher treibt ein Projekt ja voran. Wichtig ist mir persönlich aber auch, dass neben den kommerziellen Zielen auch immer der Anspruch da ist, wirklich was zu bewegen und einen positiven Beitrag zu leisten. 

Welche Erwartungen habt ihr an die Investment- und Wirtschaftsszene in den kommenden Jahren? Welche Rolle wird Greentech einnehmen? 

Nico: Ich denke, dass sich die Wirtschaft stark verändern muss. Am Ende des Tages sollten all die Innovationen der digitalen Revolution ja dazu beitragen, dass wir es alle besser haben. Dafür müssen wir aber auch darüber nachdenken, wie wir leben wollen und was passieren muss, damit es den Menschen und der Umwelt besser geht. Das ist für mich wertebasiertes Wirtschaften.

Marco: Bereits heute merkt man bei jeder weltweiten Brand, dass sie sich sehr bewusst mit dem Thema Greentech und Nachhaltigkeit befasst. Kein Unternehmen kann sich erlauben, sich nicht intensiv mit dem Thema auseinanderzusetzen, wenn es in den nächsten zehn Jahren noch da sein möchte. 

Aus Investorensicht: Was sind die größten Fehler, die junge Unternehmen trotz gutem Konzept machen können?

Marco: Die größten Fehler sind vor allem, sich selbst zu überschätzen, den Markt zu unterschätzen und nicht ehrlich einzuschätzen, ob man ein Produkt, eine Innovation hat, die signifikant etwas beitragen kann, oder eben nicht. 

Nico: Viele haben tolle Ideen und sind mit dem ganzen Herzen dabei, aber sie machen ihre Due Diligence nicht, das heißt, sie schätzen ihre Chancen falsch ein, kalkulieren die Kosten schlecht und erwarten ganz einfach viel zu schnell viel zu viel. In einer globalisierten Welt ist die Konkurrenz so hart, das ist unfassbar. Leider braucht es häufig viel mehr als eine gute Idee, um voranzukommen. 

Große Firmen haben die Möglichkeiten, durch kleine Startups wichtige, fehlende Expertisen einzuholen. Was ist euer Rat an Unternehmen, die anfangen wollen, mit Greentech-Startups ihr Portfolio nachhaltig aufzubessern?

Marco: Ich würde mir immer Best Cases anschauen, also wie haben andere Unternehmen aus derselben Branche im Optimalfall gehandelt. Und es hilft, sich umzuschauen, auf Messen oder Festivals, wo man Konzepte, Ideen und Lösungen kennenlernen kann. Man muss nicht direkt einen Accelerator gründen, man kann bei anderen lernen.

Nico: Viele Leute treffen, sich in der Branche umschauen und natürlich interessante Kandidaten über einen gewissen Zeitraum beobachten, bevor man Kontakt aufnimmt. Vorbereitet sein ist immer wichtig, damit man bei Startups einschätzen kann, wie gut und konkurrenzfähig ihr Angebot ist.

Wie blickt ihr trotz all der aktuellen Krisen in die Zukunft?

Nico: Ich denke, ich spreche hier für uns beide: Wir sind Optimisten. Aber ich glaube auch, dass das nächste Jahrzehnt entscheidend dafür ist, wie es weitergeht, und kann deshalb nur jedem raten, die Zeit zu nutzen und Dinge anzustoßen, die unsere Zukunft besser machen! Jeder kann etwas beitragen, auch wenn es noch so klein ist.

Sie möchten mehr über das GREENTECH FESTIVAL erfahren?

Weitere Informationen finden Sie unter greentechfestival.com

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Business von Morgen

Nach der Gründung den Dienstwagen nicht vergessen

Der Firmenwagen ist die automobile Visitenkarte eines Unternehmens und sollte auch im Businessplan von Existenzgründern bedacht werden. Denn der Dienstwagen ist nicht nur Fortbewegungsmittel, sondern dient der Repräsentation des Unternehmens sowie der Mitarbeiterbindung. Für jedes Fahrzeug im Fuhrpark kann der Arbeitgeber den Kredit oder die Leasingrate steuerlich absetzen.

Nutzen die Mitarbeiter den Dienstwagen auch für private Zwecke, müssen sie nur ein Prozent des Listenpreises monatlich versteuern. Kein Wunder also, dass Firmenwagen rund 30 Prozent des deutschen Pkw-Marktes ausmachen. Der Anteil deutscher Konzernmarken bei Firmenwagen beträgt laut des Verbandes der Automobilindustrie (VDA) 86 Prozent, 16 Prozent mehr als der Marktanteil bei allen Pkw-Neuzulassungen. 

Die beliebtesten Firmenwagen

Laut Dataforce sind die zehn beliebtesten Dienstwagen der Golf, der Passat und der Touran von Volkswagen, der 3er und der 5er BMW, der A4 und A6 von Audi, die Mercedes C-Klasse, der Skoda Octavia und der Opel Astra. Fast zwei Drittel aller Firmenwagen sind Kleinwagen oder kommen aus der Mittelklasse. Mit einem Anteil von 25 Prozent ist die Kompaktklasse das umfangreichste Segment. Stark im Firmenwagensegment sind auch die „Dauerläufer“ für den Außendienst. Meist wird ein sauberer und sparsamer Clean Diesel als Antriebsart gewählt.

Hoher Dieselanteil

Ein weiteres Charakteristikum des Firmenwagenmarktes ist also der hohe Dieselanteil, er liegt bei 68 Prozent gegenüber etwa knapp 50 Prozent bei den gesamten Pkw-Neuzulassungen. Bei der Kaufentscheidung für Firmenwagen stehen Effizienz und Wirtschaftlichkeit besonders im Vordergrund.

Dieselmotoren haben dabei die Nase vorn, weil sie im Schnitt 25 Prozent effizienter sind. Damit verursachen Diesel-Pkw durchschnittlich 20 Gramm CO2 pro Kilometer weniger als Pkw mit Benzinmotor. Sie schonen also nicht nur die Firmenkasse, sondern auch die Umwelt. 

Die Rahmenbedingungen müssen stimmen

Doch nicht nur Marke und Antriebsart sind entscheidet für die Dienstwagenwahl, auch die Rahmenbedingungen. Gerade für Firmenkunden stellt Leasing die wichtigste Alternative zur Finanzierung dar. Die Vorteile liegen auf der Hand: Man zahlt nur für die tatsächliche Nutzung, ist immer mit den modernsten Modellen ausgestattet und ohne hohe Anschaffungskosten bleibt mehr Raum für Investitionen. 

Doch damit all diese Vorteile auch optimal und individuell genutzt werden können, ist eine konsequente Serviceorientierung des Leasinganbieters unabdingbar. Hier ist es entscheidend, die richtigen Rahmenbedingungen zu schaffen. Dazu gehört ein umfassendes Full-Service-Leasing, aber auch die Einrichtung zentraler Anlaufstellen in Form von Schwerpunkthändlern mit speziell für Firmenkunden geschultem Personal. 

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