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THE FUTURE OF WORK

Diese Chance bietet Remote Work für Unternehmen

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( Foto: Avi Richards von Unsplash )
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Es ist eine paradoxe Situation: Während deutsche Firmen teilweise verzweifelt junge, gut ausgebildete Fachkräfte suchen, sind in Ländern wie Spanien, Griechenland und Italien nach wie vor überdurchschnittlich viele junge Menschen ohne Arbeit. Was läge also näher, als den Mangel in den einen EU-Ländern durch Fachkräfte aus anderen EU-Ländern auszugleichen? Diese Idee ist nicht neu, scheiterte aber in der Vergangenheit oft an sprachlichen und kulturellen Hürden. Ausgerechnet ein Arbeitsmodell, das in der Pandemie aus der Not heraus in bisher nicht gekannte Dimensionen ausgeweitet wurde, könnte eine Lösung bringen, die zukunftsfähig ist: das Arbeiten aus der Ferne, auch Remote Work genannt.

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Carsten Lebtig

Mitgründer und Geschäftsführer von WorkMotion


Wer die Zahlen auf dem europäischen Arbeitsmarkt anschaut, erkennt das Potenzial. Laut Eurostat hatten im August in den Ländern der EU mehr als 2,8 Millionen Menschen unter 25 Jahren keine Arbeit. Allein in Spanien, Griechenland und Italien waren es zusammengerechnet mehr als 900.000. Das Potenzial von Remote Work ist jedoch noch wesentlich größer, wenn man die Situation weltweit betrachtet. In Indien und Brasilien gibt es derzeit mehr als drei Millionen arbeitslose Menschen zwischen 25 und 29, die mindestens einen Bachelorabschluss haben.

Zugegeben, das Arbeiten über weite Distanzen ist nicht für alle Branchen gleichermaßen gut geeignet. Eine Studie von McKinsey zeigt jedoch, dass in den Bereichen Finanzen, Versicherungen, Management, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen das Potenzial für Remote-Work-Arbeitsplätze am größten ist. Dort können bis zu 86 Prozent der Arbeit auch von außerhalb erledigt werden, ohne dass Produktivität verlorengeht.

Für Unternehmen bietet Remote Work auch mit Blick auf die Arbeitskosten Vorteile. Während 2020 eine Arbeitsstunde in Deutschland im Dienstleistungssektor und im produzierenden Gewerbe im Schnitt 36,70 Euro kostete, lag das Niveau in Spanien bei 22,60 Euro, in Griechenland sogar bei 17,30 Euro (Zahlen laut Statistischem Bundesamt). Das niedrigere Lohnniveau korrespondiert dabei mit im Vergleich zu Deutschland geringeren Lebenshaltungskosten in diesen Ländern.

Neue Firmen wie unsere HR-Plattform WorkMotion erleichtern es zudem Unternehmen, Arbeitskräfte im Ausland einzustellen. Sie bieten Rechtssicherheit, kennen sich mit den jeweiligen arbeitsrechtlichen Rahmenbedingungen aus und nehmen ihren Kunden die Abwicklung der Lohnabrechnungen ab. Und das nicht nur für EU-Staaten, sondern für 160 Länder auf der ganzen Welt.

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Die Zukunft des Büros ist virtuell

Dr. Peter Becker

Gründer RA-MICRO Software AG

Marie-Ivonne Otisi-Schaarschmidt

Vorstand RA-MICRO Software AG

Remote Work stellt Mitarbeiter und Unternehmen weiterhin vor Herausforderungen. Marie-Ivonne Otisi-Schaarschmidt und Dr. Peter Becker von RA-MICRO stellen ihre Vision für die digitale Zusammenarbeit vor.

Frau Otisi-Schaarschmidt, Herr Dr. Becker, Sie haben mit Ihrem Softwareunternehmen ein innovatives Konzept für ein virtuelles Büro namens vOffice entwickelt. Was ist die Idee dahinter?

Dr. Becker: Wir sind davon überzeugt, dass in Zukunft die Büros der Unternehmen via Internet als virtuelle Einheiten organisiert sein werden. Im vOffice verschmelzen herkömmliche Büros und Homeoffices nahtlos zu einer neuartigen Einheit für das arbeitsteilige Zusammenwirken der Mitarbeiter.

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Wie kann man sich ein vOffice vorstellen?

Dr. Becker: Die Grundlage der herkömmlichen Arbeitsweise im Büro ist die spontane mündliche Kommunikation der Mitarbeiter von Angesicht zu Angesicht. Das Wir-Gefühl des Büros, das Betriebsklima, die Möglichkeit des spontanen Meinungs- und Informationsaustausches bei sich bietender Gelegenheit sind sehr wichtig für die Produktivität und die Mitarbeiterzufriedenheit.

vOffice bildet die räumliche Wahrnehmung der Büroarbeitsplätze durch eine strukturierte, dem Organigramm folgende bildliche Darstellung der Mitarbeiter nebst deren aktuellem Kommunikations-Verfügbarkeitsstatus nach. So können, einfach per Klick oder Touch auf das Foto, spontan Mitarbeiter per VideoCall angesprochen und auch spontan in VideoCalls einbezogen werden.

Otisi-Schaarschmidt: Man geht als Mitarbeiter gefühlt morgens nicht mehr ins Büro oder ins Homeoffice, sondern beginnt den Arbeitstag im vOffice.

Was ist der Unterschied von vOffice zu bestehenden Systemen und wie steht es mit der Sicherheit?

Dr. Becker: Die Sicherheit ist das Wichtigste bei einem virtuellen Büro. Nur wenn das Unternehmen und die Mitarbeiter absolut sicher sein können, dass niemand im Unternehmen und von außen die Kommunikation mithören oder gar speichern kann, kann man im Unternehmen via Internet genauso ungezwungen frei kommunizieren, wie man dies im Büro ohne Zuhörer tut. Eine solche absolute Sicherheit ist nur erreichbar, wenn die Kommunikation nicht über einen Server läuft, sondern direkt Ende zu Ende verschlüsselt zwischen den Endgeräten der Teilnehmer. Das nennt man Peer-to-Peer-Technologie. Diese nutzt vOffice mit einem Open-Source-Protokoll. Der Zugriff auf das vOffice vom PC aus erfolgt über einen Internet-Browser wie Firefox. Für das Smartphone bieten wir Apps für Android und Apple iOS an. Die vOffice Unternehmensdaten werden optional auf einem Kundenserver gespeichert und gesichert. vOffice ist DSGVO-konform und orientiert sich an den Vorgaben des BSI.

Aufgrund seiner Sicherheitsarchitektur ist vOffice auch für den Einsatz in besonders geheimhaltungsbedürftigen Unternehmen geeignet, wie Anwaltskanzleien oder für Unternehmens- und Steuerberater – und hier auch für die sichere Kommunikation mit Mandanten.


Welche Vorteile hat vOffice?

Otisi-Schaarschmidt: Der große Vorteil eines virtuellen Büros gegenüber Videokonferenzlösungen ist die spontane Kommunikationsmöglichkeit situativ bei kommunikativer Verfügbarkeit der Kolleginnen und Kollegen, ganz wie im realen Büro. Das vOffice umfasst permanent alle Mitarbeiter des Betriebes bzw. Betriebsteils, und nicht nur episodisch einzelne Teams oder einzelne Videoverbindungen. Alle Mitarbeiter fühlen sich im virtuellen Büro völlig ortsunabhängig den ganzen Arbeitstag als Teil des Ganzen, sie erhalten hier Aufmerksamkeit, Anerkennung und auch Kritik. Das vOffice ermöglicht Unternehmen und Belegschaft eine völlig flexible Arbeitsplatzorganisation mit beliebigem Wechsel der Arbeitsplätze zwischen Real-Office und Home-Office. Die Hälfte der herkömmlichen Büroflächen kann so ohne Produktivitätsverlust und ohne negative Auswirkung auf die Mitarbeiterzufriedenheit und das Betriebsklima eingespart werden.

Nach rund einem halben Jahr der gemeinsamen Arbeit im vOffice in unserem Unternehmen mit mehreren hundert Mitarbeitern, zum großen Teil coronabedingt im Homeoffice, sind Geschäftsleitung und Mitarbeiterschaft geradezu begeistert von der neuen Arbeitsweise. 500-1000 Videocalls werden arbeitstäglich intern mit vOffice bei uns durchgeführt. Es besteht keinerlei Unterschied in der Zusammenarbeit der Mitarbeiter und deren Leitung, egal ob die Mitarbeiter aktuell im Büro oder im Homeoffice sind.

Dr. Becker: Uns hat vOffice ohne jede Produktivitätseinbuße bestens durch die Corona-Krise gebracht. Das vOffice schafft eine ausgewogene Balance zwischen den Interessen der Unternehmen an Produktivität und Transparenz einerseits sowie den Interessen der Beschäftigten an einem zeitgemäßen Arbeitsplatz.

Wir sind davon überzeugt, mit vOffice eine europäische, Plattform-unabhängige Alternative auf modernstem technologischen Stand und mit maximalem Datenschutz für eine video-basierte Unternehmensorganisation geschaffen zu haben.

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