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Nachhaltiges Mobilitätsmanagement

Ein Interview mit der Erfinderin:

Wie kamen Sie dazu, ein rückenfreundliches Sitzkonzept zu entwickeln?

Schon während meines Studi ums war ich von Rückenschmerzen geplagt und wollte mich nicht damit abfinden. Also ging ich aktiv auf die Suche nach einer Lösung für mein Problem.Die Kernidee entstand intuitiv aus einer Körperwahrnehmung heraus. Danach folgten vier Jahre Entwicklungszeit und das Ergebnis ist der Bewegungsstuhl MiShu.

Welche Grundgedanken verkörpert MiShu?

Der Name ist dem Japanisch-Lexikon entnommen. Beim Durchblättern fand ich die beiden Silben: „Mi“ ist ein eigenständiges Wort und heißt übersetzt: Körper, Seele, Selbst. „Shu“ wird als Vorsilbe verwendet und hat unter anderem die Bedeutungen zusammenwirken, zentrieren, konzentrieren. Dieser Name sagt, was MiShu tatsächlich tut – und viele Kunden bestätigen, dass er ganzheitlich und entspannend, belebend und zentrierend wirkt.

Der Bewegungsstuhl MiShu hat nur scheinbar keine Lehne, denn er aktiviert Ihre eigene: die Wirbelsäule! Sie ist unser zentrales Stützorgan. Sitzend auf MiShu trainieren Sie ganz nebenbei und ohne zusätzlichen Zeitaufwand die innerste Schicht Ihrer Rückenmuskeln.

Die leicht gewölbte Sitzfläche gibt dem Körper einen Aufrichtungsimpuls. Gleichzeitig bringt das spezielle MiShu-Gelenk den ganzen Rücken in Bewegung – und zwar auf eine Art und Weise, die der menschlichen Wirbelsäule von ihrer Evolution her entspricht.

In welchen Bereichen wird der MiShu-Stuhl eingesetzt?

Ursprünglich war er eher für Zuhause gedacht. Ich selber nutze ihn sowohl am Schreibtisch, als auch für kurze Entspannungsübungen zwischendurch. Immer mehr Menschen haben in ihrer Wohnung einen Home-Arbeitsplatz, dafür eignet MiShu sich ganz wunderbar. Und mittlerweile wird er auch zunehmend in Firmen für mehr Rückengesundheit der Mitarbeiter genutzt.

Am Arbeitsplatz? Gibt es Beispiele dafür?

Ja, einer unserer Firmenkunden ist ein renommierter Buchverlag in Norddeutschland. Der Geschäftsführer hat MiShu in einem Magazin entdeckt, am Schreibtisch ausprobiert und fand ihn so gut, dass er auch den Besprechungstisch in seinem Büro mit mehreren MiShu-Stühlen ausstattete. Als nächstes bekam seine Assistentin einen … und mittlerweile stehen schon mehr als 20 MiShu-Stühle dort! Manche der MitarbeiterInnen nutzen ihn als ausschließlich, andere wechseln mit einem normalen Bürostuhl ab und jeweils zwei Kollegen teilen sich einen MiShu.

Ein anderes Beispiel ist eine Full-Service-Dialogagentur in Frankfurt am Main. Auch dort war es der Chef, der auf MiShu aufmerksam wurde. Er bestellte einen Probestuhl und stellte fest, dass er auf MiShu nicht nur super saß, sondern dass sich auch seine ganze Haltung und sogar das Gehen positiv veränderten. Während er auf einer Geschäftsreise war, bekam eine Mitarbeiterin, die schon seit Jahren häufig unter Rückenschmerzen litt, seinen MiShu zum Ausprobieren – und seitdem hat sie keine Beschwerden mehr!

 

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