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Geld verdienen mit Optionshandel – 10 Fakten, die Sie kennen sollten!

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Was sind Optionen? Wie handelt man damit? Welche Strategien haben sich zum Geldverdienen mit Optionen bewährt? Was bedeutet Stillhalten beim Optionshandel? Diese und andere Fragen beantworten wir Ihnen hier.

1. Was sind Optionen?

Mit dem Begriff Optionen sind eigenständige Finanzinstrumente (Wertpapiere) des Typs Termingeschäfte gemeint. Eine Option ist demnach ein Wertpapier, das das Recht verbrieft – wohlgemerkt nicht die Pflicht –, eine bestimmte Menge eines Gegenstands oder Basiswerts, zum Beispiel Aktien, zu einem vereinbarten Preis (sogenannter Basispreis) innerhalb einer ebenfalls festgelegten Zeitspanne oder zu einem festgelegten Zeitpunkt zu kaufen („Kaufoption“, „Call“) oder zu verkaufen („Verkaufsoption“, „Put“). 

2. Wie funktioniert der Optionshandel?

Als Käufer von Optionen zahlen Sie dem Verkäufer derselben für das Ausübungsrecht einen Optionspreis (sogenannte Optionsprämie oder Debit). Dafür verpflichtet sich der Verkäufer Ihnen gegenüber, den Basiswert gegen Zahlung des Basispreises bereitzustellen oder zu übernehmen, wenn Sie von Ihrem Ausübungsrecht Gebrauch machen. Als Käufer des Optionsrechts entscheiden Sie allein, ob Sie Ihr Optionsrecht wahrnehmen oder nicht. Deshalb gilt der Optionshandel als „bedingtes Termingeschäft“.

3. Was, wenn Sie Ihre Optionen nicht ausüben?

Machen Sie als Inhaber von Optionen keinen Gebrauch von Ihrem Ausübungsrecht, erlischt dieses zum Ende der Laufzeit. Die Option verfällt damit. 

4. Warum verfallen Optionen?

Ihr Verfall ergibt sich aus dem Zeitwertverlust: Der Zeitwert der Option fällt bis zum Verfallstermin auf null.  

5. Was ist eine Optionskette?

Damit Sie bei all den Optionen den Überblick behalten, gibt es die sogenannte Optionskette (Option Chain). Alle Optionen werden Ihnen nach ihrer Relevanz, aufgefädelt wie die Perlen einer Kette, auf der von Ihnen genutzten Online-Trading-Plattform angezeigt – Sie haben dann die Wahl, welche Sie ausüben wollen. 

6. Was sind US-Optionen?

Unter US-Optionen (auch amerikanische Option oder American Style genannt) verstehen Wertpapierhändler Optionen, die ihre Inhaber zu jedem Zeitpunkt innerhalb der Ausübungsfrist ausüben dürfen.

7. US-Option vs. europäische Optionen – was ist der Unterschied?

Anders als US-Optionen können Sie Ihre europäischen Optionen nur zum Ende der Laufzeit ausüben.

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8. Was sind Optionsstrategien?

Wenn Sie mit einer oder mehreren Optionen auf eine bestimmte Marktentwicklung spekulieren, ist das Ihre Optionsstrategie.

9. Welche Strategien gibt es für den Optionshandel?

Handelsstrategien für Optionen variieren insbesondere in ihrem Risiko – so gibt es Strategien mit undefiniertem (Basisstrategien: Short Calls, Short Puts) und mit definiertem Maximalverlust (Basisstrategien: Long Calls, Long Puts). Sie können eine Strategie anwenden oder mehrere kombinieren.

Als Optionshändler sollten Sie zudem die sogenannten Griechen kennen: Das sind Optionskennzahlen, die darüber Auskunft geben, was beim Optionshandel nach einer bestimmten Strategie passiert, wenn sich beispielsweise Kurse ändern.

10. Was ist ein Stillhalter?

Sie sind ein sogenannter Stillhalter, wenn Sie eine Option verkaufen und sich dabei der Entscheidung des Käufers unterwerfen, die Option auszuüben oder einen Barausgleich auszuführen.

Als Stillhalter liefern Sie beim Ausüben einer Option Geld oder Wertpapiere. Für Ihr Stillhalten streichen Sie ein Entgelt ein: den Optionspreis. Es wird unterschieden zwischen:
 
Stillhalter in Geld (Verkäufer einer Verkaufsoption: Put).
und Stillhalter in Wertpapieren (Verkäufer einer Kaufoption: Call).

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Edelsteine als Investment

Dieser Artikel handelt von völlig „echten“, also unbehandelten Edelsteinen. Die Ware, die bei Juwelieren zu kaufen ist, ist zumeist behandelt und eignet sich daher nicht als Anlageprodukt. Daher der Umkehrschluss: ausschließlich naturfarbene, unbehandelte Edelsteine eignen sich als Investitions- und Anlageprodukt, das selbstverständlich auch als Schmuck getragen werden kann.

Seit rund 5.000 Jahren ist nachweisbar, dass Menschen vor allem von den Edelsteinarten Rubin (rot), Saphir (blau) und Smaragd (grün) verzaubert werden, dass diese Steine aber auch zur Wertaufbewahrung verwendet wurden. Nahezu alle Herrscherhäuser der letzten Jahrhunderte haben Edelsteine gesammelt um ihr Vermögen zu vergrößern und um dieses Vermögen leicht an die nächsten Generationen weiter geben zu können.

Weshalb ein Investment in Edelsteine?

  • Edelsteine stellen höchsten Wert auf kleinstem Raum dar; der Preis für ein Kilogramm Feingold beträgt im Juni 2018 rund 35.000 Euro; der Preis eines Kilogramms feinster Edelsteine ist gar nicht abschätzbar.
  • Edelsteine sind leicht zu transportieren, sie sind im Röntgen nicht sichtbar
  • Unbehandelte und Naturfarbene Edelsteine machen nur rund 5 – 10% der gesamten Fundmengen in den Minen aus; augenreine, schöne unbehandelte Steine sind noch seltener
  • Aber auch allgemein gehen die Fundmengen von Edelsteinen in den Minen zurück
  • Edelsteine sind wenig volatil und schwanken nicht mit der Wirtschaftsentwicklung, wie in der Krise von 2008 zu sehen war
  • Die Nachfrage nach unbehandelten, Naturfarbenen Edelsteinen, vor allem nach Rubinen, steigt in China und Indien stark (die Farbe rot spielt hier als kulturell gesuchter Faktor eine wichtige Rolle)
  • Edelsteine sind weltweit anerkannt und werden international gehandelt
  • Edelsteine können als Schmuck getragen werden
  • Sie brauen keinen Aufwand und keine Betreuung bei der Lagerung

Das wichtigste Argument für ein Investment in Edelsteine stellt jedoch ihre Wertentwicklung dar:

Schleifen ist keine Behandlung, sondern notwendig, um die Schönheit des Steins zur Geltung zu bringen. Als Behandlung gilt beispielsweise das  Erhitzen des Steins zur Vertiefung oder Verringerung der Farbintensität oder zur Reduktion von Einschlüssen; Behandlung kann auch das Färben oder das Füllen von Rissen mit verschiedenen Materialien umfassen oder auch eine radioaktive Bestrahlung.

Wie kaufen Sie Edelsteine?

Aufgrund der Wertentwicklung sind vor allem Rubin und Saphir zu empfehlen. Es gibt dabei zwei wichtige Grundsätze: die Edelsteine müssen unbehandelt und naturfarben sein und sie müssen über ein international anerkanntes Zertifikat verfügen. Ein solches Zertifikat belegt, dass der Edelstein echt, unbehandelt und naturfarben ist. Das Vorhandensein eines solchen, hochwertigen Zertifikats, zum Beispiel der Schweizer Gemmologischen Gesellschaft (SSEF), Basel oder von Gübelin, Luzern erhöht den Wert eines Edelsteins beträchtlich. Auch der Verkauf des Edelstein ist ohne ein solches Zertifikat nahezu unmöglich. Wichtig: eine Bestätigung eines lokalen, wenn auch großen Juweliers oder Onlinehändlers, ist hier keinesfalls ausreichend.

Zusammenfassung

Edelsteine stellen ein hervorragendes alternatives Real-Investment dar, das auch getragen werden kann. Edelsteine sind klein, leicht zu transportieren und aufzubewahren, benötigen während der Lagerung keine Aufmerksamkeit, können leicht weiter gegeben werden. Unbedingtes Muss ist, dass die Edelsteine naturfarben und unbehandelt sind und über ein international anerkanntes Zertifikat verfügen. Die erwartete Wertsteigerungsrate liegt bei 4 – 6% pro Jahr.

Expertentipp: Kaufen Sie Edelsteine, deren Farbe Sie mögen. Wenn es Ihnen um maximale Wertsteigerung geht, kaufen Sie naturfarbene, unbehandelte Rubine aus Burma, mit einem möglichst strahlenden Rot. Bei Saphir bevorzugen Sie ein klares, durchsichtiges tiefes Blau.

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