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Auch in Phasen von schwachen Börsen lohnt es sich, weiter zu investieren

Foto: Viktoria Kurpas via Shutterstock.com

Interview mit Dr. Christine Bortenlänger, Geschäftsführende Vorständin des Deutschen Aktieninstituts e. V.

Dr. Christine Bortenlänger

Geschäftsführende Vorständin Deutsches Aktieninstitut e. V.

Frau Dr. Bortenlänger, laut den aktuellen Aktionärszahlen des Deutschen Aktieninstituts gab es schon im letzten Jahr trotz des Börsenhochs einen kleinen Rücksetzer bei der Zahl der Aktionäre. Werden wir in diesem Jahr angesichts der heftigen Kurseinbrüche einen Dämpfer für die Aktienkultur sehen?

Für eine Bewertung ist es im ersten Halbjahr noch zu früh. Fakt ist aber, dass die Wirtschaft vor großen Herausforderungen steht. Es gibt unter anderem Rohstoffengpässe wegen angespannter Lieferketten und manches Geschäft fällt ganz weg. Das drückt die Stimmung an der Börse verständlicherweise. Erste Statistiken der Banken zeigen aber, dass die Anleger besonnen reagieren. Es scheint inzwischen klar zu sein, dass Aktienanlage ein Marathon ist und man in Schwächephasen nicht aufgeben und alles hinwerfen sollte. 

Hat der Krieg in der Ukraine das aktuelle Umfeld für Aktien geändert? 

Selbstverständlich. Aktien sind Anteile an Unternehmen. Geopolitische Erschütterungen wirken sich immer auch auf die Wirtschaft aus. Das bedeutet aber nicht, dass die Aktie als Anlageform unattraktiv geworden ist. Dennoch sollte man sein Depot auf die neue Ausgangslage hin überprüfen. Es sind vielleicht andere Branchen als bisher, die langfristig Gewinne versprechen. Unternehmen mit überzeugenden Produkten und starker Marktstellung werden auch künftig Lösungen für die veränderten Herausforderungen finden.

Lohnt es sich, Aktien zu kaufen, wenn die Börse fällt, oder greifen Anleger womöglich in ein fallendes Messer?

Erfahrungsgemäß lohnt es sich, regelmäßig und breit gestreut anzulegen, also auch in Phasen von schwachen Börsen weiter zu investieren. Natürlich gilt das nicht für den Notgroschen, den man vielleicht kurzfristig braucht. Und es ist wichtig, dass man sich mit seiner Geldanlage wohlfühlt und auch bei fallenden Kursen gut schlafen kann. 

Können Sie das konkreter machen?

Nehmen wir unser DAX-Rendite-Dreieck für die monatliche Geldanlage: Wer seit Ende 2000 monatlich 100 Euro in einen Aktiensparplan angelegt hat, konnte sich Ende 2021 über 60.000 Euro freuen. Die eingezahlten 25.200 Euro haben in dieser Zeit trotz verschiedener Krisen rund 35.000 Euro erwirtschaftet. Ein genauer Blick auf das Rendite-Dreieck zeigt uns, dass bei einer Spardauer von 20 Jahren in der Vergangenheit stets eine Durchschnittsrendite von fast neun Prozent pro Jahr möglich war. Das zeigt, wie sinnvoll breit gestreutes, langfristiges und regelmäßiges Aktiensparen ist. Entscheidend beim Investieren ist nicht der richtige Einstiegszeitpunkt, sondern die Dauer der Aktienanlage.

Reichen die Renditen auf dem Aktienmarkt, um nicht nur die hohe Inflation auszugleichen, sondern auch Vermögen aufzubauen?

Auf jeden Fall. Die Statistiken zeigen, dass man mit einer langfristigen Aktienanlage Renditen über der Inflationsrate erzielt. Das gilt nicht nur für den DAX, sondern weltweit. Wir haben das in einer Studie berechnet: In einem Zeitraum von 120 Jahren Wirtschaftsgeschichte haben Aktien nach Abzug der Inflation 5,7 Prozent pro Jahr erwirtschaftet. Ein attraktiver Ertrag – und das trotz Phasen von hoher Inflation, niedrigem Wirtschaftswachstum und auch steigenden Zinsen.

Wie sollten sich bereits investierte Anleger und Neueinsteiger jetzt verhalten?

Börsen-Neueinsteiger können sich über günstigere Einstiegskurse freuen und überlegen, welcher Sparplan oder welche Anlagestrategie für ihre eigene Situation sinnvoll ist. Für alle anderen gilt: Ruhe bewahren, das Investment auf langfristig schwächelnde Branchen überprüfen, Sparpläne weiterlaufen und den Durchschnittskosteneffekt für sich arbeiten lassen.

Interessiert? Lesen Sie auch Inflationsschock: Ausweg Dividende

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Die persönliche Betreuung in der Vermögensverwaltung als ein entscheidendes Asset

Eine moderne Vermögensverwaltung verfolgt einen aktiven Ansatz, setzt kostengünstige Finanzprodukte ein und bietet individuelle Anlagelösungen – bei Santander sogar mit persönlicher Betreuung.

Heftige Turbulenzen kennzeichnen aktuell die internationalen Kapitalmärkte.

Die Preise für Rohstoffe steigen stark, die Inflationsraten sind so hoch wie seit 50 Jahren nicht mehr. Die Notenbanken erhöhen die Zinsen und rücken von ihrer lockeren Geldpolitik ab. Ein aktives Vermögensmanagement reagiert auf diese Trends an den Finanzmärkten, behält dennoch das langfristige Ziel der Anleger im Blick. 

Eine Vermögensverwaltung ist längst nicht mehr nur sehr wohlhabenden Kunden vorbehalten.

Bei Santander erhalten Kunden schon ab einem Betrag von 50.000 Euro eine persönliche und individuelle Betreuung. Dabei setzt Santander vor allem breit streuende passive Fonds (ETFs und Indexfonds) ein, die einen Kostenvorteil gegenüber aktiv verwalteten Fonds haben, da sie einen zugrundeliegenden Index nachbilden. Sie sind transparent, flexibel und kostengünstig. Gerade in effizienten Märkten der Industriestaaten sind diese Produkte eine gute Alternative zu aktiv gemanagten Finanzinstrumenten. Diesen Kostenvorteil gibt Santander an die Kunden weiter. Zudem können Anleger bei der Vermögensverwaltung von Santander auch von institutionellen Fonds profitieren, deren Gebührenstruktur oftmals deutlich günstiger ist. 

Santander gewichtet Anlageklassen wie Aktien und Anleihen aktiv in bestimmten Bandbreiten.

Die Vermögensverwalter können zudem je nach Markteinschätzung  spezielle Trends wie Infrastrukturinvestments beimischen. In welche Märkte die Vermögensverwalter für ihre Kunden investieren hängt von den individuellen Zielen und der Risikobereitschaft des Anlegers ab. Bei Santander können die Kunden zwischen vier verschiedenen Anlagestrategien wählen, die sich in der Gewichtung von Aktien- und Rentenfonds unterscheiden:

  • Wer regelmäßige Ausschüttungen wünscht, für den kann die Vermögensverwaltung mit dem Namen „Einkommen“ die passende Lösung sein. Eine jährliche Ausschüttung bei gleichzeitig angestrebten Erhalt des eingezahlten Anlagebetrags ist das Ziel.
  • Bei der Variante „Stabilität“ geht es darum, mittelfristig das Kapital real zu erhalten, also die Inflationsrate auszugleichen.
  • Die Vermögensverwaltung „Balance“ gewichtet risikoarme und chancenreiche Anlagen ausgewogen, um eine attraktive Wertsteigerung oberhalb der Inflationsrate zu erzielen.
  • Das Ziel der Variante „Chance“ ist eine möglichst hohe Wertsteigerung. Der Anteil von Aktienfonds kann je nach Marktlage 100 Prozent betragen. Ein Ansatz, der sich für risikobereite Anleger eignet.

Die Santander Vermögensverwaltung setzt auf ein einfaches Gebührenmodell. Unabhängig von der gewählten Strategie kostet die Verwaltung des Vermögens pro Jahr 1,13 Prozent der Anlagesumme inklusive der Mehrwertsteuer. 

Persönliche Betreuung und volle Transparenz

Bei Santander steht der regelmäßige Kontakt zwischen dem persönlichem Vermögensberater und dem Kunden im Fokus. Santander informiert seine Kunden regelmäßig über die Entwicklung des Portfolios. Hierzu gehört, welche Entscheidungen für das Portfolio getroffen wurden und warum. Zudem können die Anleger über ihren Online-Account jederzeit den aktuellen Stand ihrer Vermögensverwaltung einsehen. So bleiben die Kunden permanent auf dem Laufenden und können die Entwicklung ihrer Vermögensverwaltung transparent verfolgen. Und bei Bedarf ihren Berater ansprechen.

Bitte beachten Sie, dass die Santander Vermögensverwaltung gewissen Risiken unterliegt. Detaillierte Informationen finden Sie unter www.santander.de oder in den Santander Filialen. 

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